Leben in der Kommune

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Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis
Die Idee von Resettlement ist, dass Sie langfristig in Deutschland bleiben und sich hier ein Leben aufbauen. Das heißt, dass Ihre Aufenthaltserlaubnis verlängert werden kann. Sie müssen jede Verlängerung selbst beantragen. Am besten melden Sie sich ca. 2 Monate bevor die Aufenthaltserlaubnis abläuft bei der Ausländerbehörde. Dort müssen Sie einen Antrag auf Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis stellen.
Außerdem haben Sie nach einigen Jahren verschiedene Möglichkeiten, eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in Deutschland zu bekommen oder sich irgendwann sogar einbürgern zu lassen.

Aufenthaltsverfestigung
Eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis heißt in Deutschland “Niederlassungserlaubnis”. Der Vorteil einer Niederlassungserlaubnis ist, dass Sie diese nicht bei der Ausländerbehörde verlängern lassen müssen.
Folgende Voraussetzungen müssen Sie für eine Niederlassungserlaubnis erfüllen:
- Sie haben seit fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis nach §23 Abs. 4 AufenthG in Deutschland
- Sie verdienen Ihren Lebensunterhalt zu mehr als 50% selbst (z.B. durch eigene Arbeit)
- Sie haben einen B1-Sprachtest und den “Leben in Deutschland”-Test beim Integrationskurs bestanden.
- Sie haben genug eigenen Wohnraum für sich und Ihre Familie. Eine Wohnung oder ein Zimmer in einer Flüchtlingsunterkunft ist dafür nicht ausreichend.
- Außerdem dürfen Sie nicht wegen Straftaten verurteilt worden sein.
- Da Sie über Resettlement gekommen sind, müssen Sie keine 60 Monate Rentenversicherungsbeiträge vorweisen.
Ausnahmen von den Voraussetzungen kann die Ausländerbehörde machen, wenn Sie z.B. aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen nicht in der Lage sind, diese vollständig zu erfüllen.
Für Jugendliche und junge Erwachsene, die über Resettlement nach Deutschland gekommen sind, gibt es vereinfachte Regeln, um die Niederlassungserlaubnis zu bekommen. Dazu kann ein Jugendmigrationsdienst beraten.

Wo finde ich Hilfe?
Es ist schwer, in einem neuen Land anzukommen Daher: Holen Sie sich Hilfe!
Auf dieser Seite haben wir Ihnen Beratungsangebote und vertrauenswürdige Informationsquellen im Internet zusammengestellt.
Migrationsberatung
In Deutschland gibt es viele Beratungsstellen für Personen, die neu in Deutschland sind. Diese bieten kostenlos Hilfe an und unterstützen auch bei Problemen mit den Behörden. Oft müssen Sie bei Beratungsstellen einen Termin vereinbaren; manche haben auch eine offene Sprechstunde, in der Sie einfach vorbeikommen können. Manche Beratungsstellen bieten auch eine Online-Beratung an. Hier sind einige Beratungsstellen, die es in Städten in ganz Deutschland gibt:
- Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte für alle Menschen, die neu in Deutschland sind unter älter als 27 Jahre: BAMF-NAvI – Beratungsstellen
- Jugendmigrationsdienst für alle Menschen, die neu in Deutschland sind und jünger als 27 Jahre Jugendmigrationsdienste (JMD)
- Hier finden Sie eine Übersicht aller Beratungsstellen zum Thema Migration in Ihrer Nähe: adressen.asyl.net
Informationen im Internet
Es gibt viele Falschinformationen im Internet. Daher ist es wichtig, dass Sie immer prüfen, ob die Informationen vertrauenswürdig sind und für Ihre Situation zutreffend sind. Hier sind einige gute Informationsquellen für Sie:
- Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat eine App und ein Arbeitsbuch in Englisch, Arabisch und Französisch für die Vorbereitung vor der Einreise nach Deutschland speziell für Resettlement-Flüchtlinge erstellt. Dort finden Sie viele hilfreiche Infos und Übungen zur Vorbereitung für die ersten Wochen und Monate in Deutschland: TOOLS FOR PRE-DEPARTURE INTEGRATION OF REFUGEES | IOM Germany
- Handbook Germany ist eine Internetseite auf Englisch, Arabisch, Dari/Farsi, Paschto, Russisch, Französisch, Türkisch und Ukrainisch. Es gibt auch ein Forum, um Fragen zu stellen. Es gibt dort sehr viele seriöse Informationen über das Ankommen und Leben in Deutschland. Die Informationen dort sind für alle Menschen, die neu in Deutschland sind und nicht speziell für Resettlement-Flüchtlinge Von der Community für die Community | Handbook Germany : Together
Info-Videos zum Ankommen in Deutschland
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Für Angehörige und Freund_innen – Informationen vor der Einreise
Vielleicht haben Sie erfahren, dass Ihre Angehörigen oder Freunde/Freundin bald über Resettlement nach Deutschland einreisen werden. Wenn Sie möchten, dass Ihre Angehörigen in Ihrer Nähe wohnen, ist es wichtig, sich möglichst früh darum zu kümmern.
Die Zuweisung in die Bundesländer erfolgt auf Grundlage eines Verteilungsschlüssels. Es gibt keinen Rechtsanspruch oder eine Garantie, dass Ihre einreisenden Angehörigen an Ihren Wohnort, in die Nähe oder in das gleiche Bundesland verteilt werden. Es gibt aber einige Dinge, die Sie tun können, um dies wahrscheinlicher zu machen:
Sobald Ihre Angehörigen Interviews zur Aufnahme nach Deutschland haben, stellen Sie Ihnen Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse inklusive Bundesland zur Verfügung. Am einfachsten ist es, wenn Sie ihnen ein Foto vom Ausweis zuschicken. Ihre Angehörigen können dann zu den Interviews diese Kontaktdaten mitbringen. Da nicht in allen Botschaften Handys beim Interview erlaubt sind, sollten Ihre Angehörigen das Foto vom Ausweis ausdrucken oder sich die Informationen aufschreiben.
Sobald Sie wissen, dass Ihre Angehörigen nach Deutschland aufgenommen werden sollen – auch wenn noch kein konkretes Datum für die Einreise bekannt ist – können Sie sich an Ihre lokale Behörde wenden: Probieren Sie dabei Ansprechpersonen bei verschiedenen Abteilungen (Ausländerbehörde, Einwohnermeldeamt, Sozialamt, Unterbringungsbehörde)
Dort erklären Sie ihr Anliegen: Nachdem Ihre Angehörigen über das Resettlement-Programm mit Aufenthalt nach §23,4 Aufenthaltsgesetz aufgenommen wurden, wünschen sie sich eine Verteilung in Ihren Wohnort. Sie können nach einer Vorabzustimmung zur Verteilung in Ihren Wohnort fragen. Entweder hat die Kommune Unterkünfte, um Ihre Verwandten unterzubringen oder ggf. gibt es eine Möglichkeit privat Wohnraum zu organisieren und eine Zustimmung eines Vermieters zu bekommen.
WICHTIG: Die Miete wird erst ab Ankunft in der Kommune übernommen und muss mit dem Jobcenter abgestimmt werden.
Sollte die Reaktion Ihres Wohnortes positiv sein und einer Aufnahme Ihrer Verwandten zugestimmt werden, muss dies an die zuständige Stelle in Ihrem Bundesland sowie an das BAMF Resettlement-Referat kommuniziert werden.
Sobald bestätigt ist, dass und wann Ihre Verwandten an Ihren Wohnort kommen, können Sie Ihre Verwandten unterstützen, in dem Sie sich über die notwendigen Schritte nach Ankunft informieren, Ansprechpartner bei den verschiedenen Stellen herausfinden und ggf. schon Termine für sie vereinbaren.